vom 20. März bis 3. Juni 2018

Ab 20. März feiern die Gartenstadt Meran und drei benachbarte Ortschaften (Dorf Tirol, Schenna und Naturns) das Erwachen der Natur im Frühling wieder auf vielfältige Weise.

Zugleich dient der „Meraner Frühling“ als Bühne für das erstmals abgehaltene „Merano Flower Festival“ (27. bis 29. April), welches u. a. einen Blumen- und Zierpflanzenmarkt mit renommierten Ausstellern, spannende Workshops für Kinder und Erwachsene sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm beinhaltet.

Hauptattraktionen des „Meraner Frühlings 2018“:

Der „Meraner Frühling“ rückt die üppige Natur der Meraner Gegend in den Mittelpunkt – durch Aktivitäten und Angebote, die Körper und Geist Wohlbefinden schenken, durch neue naturnahe Verweilmöglichkeiten im Stadtzentrum.

Auch diesmal werden Pflanzenfiguren ausgewählte Standorte der Meraner Innenstadt zieren, und in ihrer kunstvoll-filigranen Ausführung der Schönheit des Frühjahrs Ausdruck verleihen. Zu den vier Pflanzenskulpturen an der Gilfpromenade (neben der mythischen Figur des Atlas auch eine Schlange, ein Specht und ein Adler) gesellen sich eine Tänzerin, ein riesiges Pflanzen-Ei, zwei Tauben im Flug und der Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus. Hinzu kommen ein Blumenbeet samt Riesenamphore an der Postbrücke und ein begrünter „Torbogen“ am Lenoir-Steg zum Thermenplatz. Die Arbeiten wurden großteils von der Stadtgärtnerei Meran und dem städtischen Bauhof gestaltet, der Rest vom renommierten toskanischen Gartenkunst-Unternehmen „Romiti & Giusti“.

Weitere Pflanzenfiguren können in Dorf Tirol (ein Adler und eine Schildkröte aus Liguster), Schenna (von Künstlern gestaltete „ArtBanks“) und Naturns („3 Mountain Bikers“) bewundert werden.

Besonders eindrucksvoll verspricht die Installation „Der Frühling liegt in der Luft“ zu werden: In der Laubengasse werden dabei 10.000 aus bunten, recycelten PET-Flaschen angefertigte Blüten einen Blumenteppich bilden, der das Tageslicht in immer neuen Facetten und Effekten wiedergibt.

Die am „Meraner Frühling“ beteiligten Ortschaften werden durch Genusstouren verbunden, die reichlich Gelegenheit zum Kauf von lokalen Produkten und bäuerlichen Spezialitäten bieten.

Download: Die offizielle Infobroschüre zum „Meraner Frühling 2018“

Eingebettet in ein fruchtbares Tal, umgeben von majestätischen Berggipfeln, ist die Gartenstadt Meran geprägt von weitläufigen Grünflächen und gepflegten Promenaden. Zudem bietet Meran mit den Gärten von Schloss Trauttmansdorff (geöffnet ab 30. März) eine der schönsten botanischen Anlagen der Welt.

Der grüne Reichtum der Stadt findet längst auch international Beachtung: So wurde Meran etwa 2015 – im Rahmen des Wettbewerbs „Entente Florale Europe“ – mit dem Gold Award die höchste Auszeichnung verliehen.

Vor dieser Kulisse bietet die vierte Ausgabe des „Meraner Frühlings“ – an der auch die nahegelegenen Ortschaften Schenna, Dorf Tirol und Naturns beteiligt sind – viele gute Gründe für wohltuende Spaziergänge im Freien. Ausgewählte Standorte der teilnehmenden Ortschaften und der Meraner Innenstadt werden ab Ende März auf besondere Weise umgestaltet. Attraktionen (z. B. das erste Merano Flower Festival) bereichern und ergänzen das Angebot des „Meraner Frühlings“.

Weitere Informationen:
Kurverwaltung Meran
Freiheitsstraße 45
Tel. +39 0473 272000
E-Mail: info@meran.eu

Ein Fest für Groß und Klein

Fasching hat in Südtirol eine lange Tradition. Vor der einzigartigen Kulisse der Dolomiten und der noch verschneiten Täler finden am Unsinnigen Donnerstag (wie die Weiberfastnacht in Südtirol heißt) und am Faschingsdienstag unzählige Veranstaltungen für große und kleine Narren statt.

Der Ursprung des Faschings liegt in der Antike. Er ist eine Zeit des Feierns, aber vor allem der Erneuerung. In Südtirol steht der Unsinnige Donnerstag im Zeichen des Zusslrennens in Prad am Stilfser Joch. Hier versammeln sich weiß gekleidete Figuren, die mit Blumen und bunten Bändern geschmückt sind, zum Umzug. Bei jedem Schritt läuten ihre umgeschnallten Kuhglocken, um alten Legenden zufolge den dunklen Winter zu vertreiben und den Frühling und die Sonne wiederzuerwecken.

Auch beim Scheibenschlagen, das am ersten Fastensonntag stattfindet, handelt es sich um einen Brauch, der den Winter austreiben soll: Holzscheiben werden an langen Gerten befestigt und ins Feuer gehalten, bis sie glühen. Anschließend werden sie von einem Bergabhang aus in die Nacht geschleudert. So will man die Finsternis und Kälte der letzten Winternächte vertreiben.

Am Faschingsdienstag steht in jedem ungeraden Jahr der Egetmann-Umzug in Tramin auf dem Programm. Dieser merkwürdige und gleichzeitig älteste Fastnachtsbrauch im gesamten Alpenraum spielt sich in den Gassen von Tramin ab, wo sich unheimliche Gestalten beim Umzug ein Stelldichein geben: Sie symbolisieren die verschiedenen Aspekte der Jahreszeit, in der der Winter seine Kraft verliert.

Weitere Faschingsfeste in Südtirol

Im Faschingsmonat Februar, vor allem am Unsinnigen Donnerstag, gibt es in Südtirol traditionelle Faschingsumzüge, ebenso wie rauschende, moderne Faschingspartys:

  • Obereggen und Welschnofen im Gebiet Rosengarten-Latemar: Faschingsumzüge
  • Schnalstal: Kinderfasching und Faschingsbälle
  • Toblach, Innichen, Sexten im Hochpustertal: Faschingsumzüge
  • St. Ulrich, Wolkenstein und St. Christina in Gröden: Faschingsumzüge
  • In ganz Südtirol: Rosenmontagsbälle

Törggelen im Meraner Land – Die oft zitierte alpin mediterrane Landschaft im Meraner Raum wird im Herbst von einer ganz besonderen Atmosphäre umhüllt. Tiefe Nebel morgens im Tal, klare Luft und vor allem besondere Bräuche lauern an unterschiedlichsten Ecken. Wir haben der „Törggele”-Tradition auf den Zahn gefühlt bzw. sie in Form der gebratenen Kastanien zwischen die Zähne bekommen, haben einem Bauern über die Schulter geschaut bei der Ausübung eines alten Handwerks und haben selbst Hand angelegt beim sog. „Wimmen”, bei der Weinlese.