Der Name verrät schon einiges: Vor allem aber auch, dass Sie spät ins Bett kommen werden! Nicht nur, weil Geschäfte, Restaurants und Bars an den langen Dienstagen länger offen halten als sonst üblich, sondern weil  an jeder Ecke der Altstadt  viel Musik und Unterhaltung als auch kulinarische Spezialitäten werden.

Falls Sie einen Abstecher zu einem der langen Dienstage planen, können Sie sich auf einen sehr entspannten Bummel in romantischer Kulisse bei sommerlichen Temperaturen freuen!
Die langen Dienstage in Meran reihen sich in eine Serie von Veranstaltungen ein, welche in den Sommermonaten und rund um die Altstadt organisiert werden. Zu einem abwechslungsreichen Programm, welches jeden Dienstag unter einem neuen Motto steht, halten Geschäfte und Lokale länger offen.

Viel Musik, schmackhafte Speisen und die zauberhafte Abendstimmung, wie sie nur nach einem heißen Sommertag sein kann. Sehr entspannt geht es zu, in den Lauben, der Freiheitsstraße, auf dem Sand- und Thermenplatz sowie auf der Kurpromenade spielt Livemusik, dazu werden an zahlreichen Ständen kleine Köstlichkeiten und kühle Getränke gereicht.

 

Der Frühling ist da und entfaltet seinen ganzen Zauber! Nicht nur die Natur erwacht, sondern auch unsere Sinne.
Wie schmeckt wohl Südtirol? Im Mai haben Sie viele Möglichkeiten, die Südtiroler Küche, ihre typischen Produkte und Köstlichkeiten zu entdecken. Vom weißen Spargel in Terlan bis zu den Wildkräutern, die erlesene Gerichte verfeinern… Genuss steht im Mittelpunkt des Südtiroler Frühlings.

Wer sich verführen und inspirieren lassen will, der kommt Ende Mai nach Südtirol: Beim Genussfestival, dreht sich alles um Südtirols Vorzeigeprodukte: Südtiroler Milchbauern erfrischen mit Milchshakes und gesunden Snacks, der Südtiroler Apfel überrascht Sie in kleinen, raffinierten Gerichten, auf dem Speckplatzl tritt der Südtiroler Speck auf die Bühne, Südtiroler Bäcker und Konditoren sorgen mit ihren Backkünsten für das Kitzeln in der Nase und als Begleiter darf der Südtiroler Wein, egal ob rot oder weiß, nicht fehlen.

Das Genussfestival in Bozen wird von mehreren Musikgruppen umrahmt.

Während sich anderswo das Land Südtirol wild und ursprünglich zeigt und traditionelle Masken wie der Egetmann und die Zussln laut und schrill, schreiend und stampfend den Winter vertreiben, denken wir an die kulinarische Seite der Fasnacht und backen fleißig Faschingskrapfen.

Der Krapfen war schon in der Antike ein klassischer Begleiter ausgelassener Feste. Denn wer glaubt, dass die Erfindung des Faschingskrapfens auf die Altwiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf, genannt Frau Cilly, zurückzuführen ist, der irrt sich! Die alten Griechen brachten der Göttin Ceres bereits Krapfen als Opfer dar und ein ähnliches Gebäck wie den Faschingskrapfen backten auch die Römern bei ihren Frühlings-Bacchanalien. Erwähnt wurden später in alten Urkunden des Mittelalters ein Schmalzgebäck namens „crapho“ und die sogennannten „Kraphenpacherinnen“.

Woher das beliebte Gebäck auch kommen mag, hier finden Sie die Faschingskrapfen nach Großmutters Rezept zum Nachbacken:

Zutaten:
1 kg Mehl
6 Eidotter
100 g Zucker
120 g Butter
3/8 l Milch
50 g Germ
1 Prise Salz
Marillenmarmelade

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Germ und Salz auf ein Nudelbrett geben. Milch, Butter und Dotter lauwarm gut verrühren, in die Zutaten auf dem Nudelbrett einkneten. Den Teig eine halbe Stunde rasten lassen, nachher einen halben Zentimeter dick ausrollen. Die Krapfen mit einem glatten Ausstecher anzeichnen, auf die Hälfte der angezeichneten Krapfen etwas Marmelade geben, die andere Hälfte ausstechen und verkehrt darauflegen. Den Rand mit den Fingern gut zusammendrücken. Die fertigen Krafen ausstechen, auf ein bemehltes Tuch legen, mit einem leichten Tuch zudecken und aufgehen lassen. Die Krapfen vom Tuch wegnehmen, verkehrt ins nicht zu heiße Fett legen, zudecken und backen, bis die untere Hälfte braun ist. Die Krapfen umkehren, nicht mehr zudecken, fertig backen und warm anzuckern. Die Masse ergibt etwa 30 Krapfen.